tanzbuero ist ein idealistisches Projekt.
tanzbuero ist ein illusorisches Projekt.
tanzbuero ist ein gefährliches Projekt.
tanzbuero ist idealistisch, weil es sich mit der Erforschung und Realisierung von gegenwärtig relevanten Themen in der Tanz- und Performancelandschaft hingebungsvoll auseinandersetzt. Dazu initiiert und inszeniert tanzbuero Treffpunkte und meint, damit „etwas“ bewirken zu können.
tanzbuero glaubt, wahre temporäre Denk-Bewegungen in der Tanzszene auslösen zu können, um eine kleine Kunstrevolution zu zünden.
tanzbuero gibt sich der Hoffnung hin, einer glücklichen Kunstzukunft entgegen zu schauen.
Es ist ein gefährliches Projekt, weil der Karren tanzbuero gezogen, geschuppst, getreten und meistens mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren wird.
Auf der visionären Pinnwand von tanzbuero sind noch weitere Begriffswolken gepostet:
- Netzwerk für Kunstschaffende bauen
- Neue Formate (Research und Präsentation) setzen
- Interdisziplinäres Denken
- Junge ChoreografInnen und PerformerInnen fördern
- Lokale und internationale Zusammenarbeit
tanzbuero startete 2005, initiiert von Elfi Eberhard und Nicole Haitzinger.
Elfi Eberhard studierte an der Universität Salzburg Musikerziehung und Mathematik und absolvierte ihre Kulturmanagementausbildung am ICCM Salzburg und Marcel Hicter Foundation Brüssel. In den Bereichen PR und Kommunikation, sowie Produktion und Konzeption arbeitete sie für diverse Kulturbetrieben Salzburgs wie ARGEkultur, SEAD oder Rockhouse. Als freischaffende Produktionsleiterin war sie u.a. für die Projekte Kontracom (Mozartjahr 2006), Donaufestival Krems (2007), City Of Dance (2007) oder tanz_house Festival (seit 2002) verantwortlich, betreute KünstlerInnen wie Lisa Hinterreithner, Claudia Heu oder Zoe Knights und war Mitglied der Arbeitsgruppe TIGA. 2005 gründete sie als Geschäfts- und künstlerische Leiterin gemeinsam mit Nicole Haitzinger das tanzbuero Salzburg, das Projekte im zeitgenössischen Tanz-, Theater- und Performancebereich initiiert. Seit Februar 2009 leitet sie die PR- und Kommunikationsabteilung für die szene salzburg und ist seit März 2010 Mitglied des Arbeitskreises Kulturpolitik der Initiative Kulturstadt Salzburg.
Nicole Haitzinger absolvierte ihr Diplomstudium und Dissertationsstudium am Institut für Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Als wissenschaftliche Begleiterin, Dramaturgin und Kuratorin nahm sie an diversen internationalen Projekten und Theorie-Praxis- Modulen teil. Ihr wissenschaftlicher, dramaturgischer und journalistischer Fokus liegt in der kreativen Begegnung zwischen Theorie und Praxis, Historie und Gegenwart. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit befasst sie sich – unter der praktisch-theoretischen (und fächerübergreifenden) Perspektive – mit den Themenkomplexen Inszenierung, Wirkungskonzepten im Tanz in verschiedenen historischen Formationen sowie mit zeitgenössischen performativen Künsten. Seit Oktober 2004 in der Abt. Tanzwissenschaft/Dance Studies des Fachbereichs Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg tätig. Aktuell arbeitet sie an ihrem Habilitationsprojekt. Internationale Lehraufträge und Vorträge. Sie ist Redaktionsmitglied bei CORPUS: www.corpusweb.net. <http://www.corpusweb.net.> Sie lebt und arbeitet in Salzburg und Wien.
Lisa Hinterreithner ist freischaffende Künstlerin. Ihre letzte Performance tree me tree ist in Zusammenarbeit mit Rotraud Kern und Nils Olger entstanden (Premiere Tanzquartier Wien Jänner 2010). 2009 kreierte sie das Solo wieder 1 und gestalte mit Nicole Haitzinger die Performance-Installation Autobiographie – Zur Performance des Ichs (Premiere Sommerszene Salzburg 09). In den letzten zwei Jahren hat sie unter anderen mit Paul Wenninger, Julius Deutschbauer und Martina Ruhsam als Performerin gearbeitet. Sie leitete 2005-2008 den Bereich Training & Workshop am Tanzquartier Wien und seit 2009 ist sie Mitgestalterin der Plattform tanzbuero Salzburg. An der Mitkonzeption von nadaLokal ist sie seit April 2010 beteiligt.
